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Produkte und Leistungen 'Made in Germany'

Produkte und Dienstleistungen mit dem Siegel 'Made in Germany' genießen weltweit einen hervorragenden Ruf. Dies war jedoch nicht immer so, denn früher sollte diese Herkunftsbezeichnung vor möglicherweise qualitativ minderwertiger Importware warnen. Im England des 19. Jahrhunderts eingeführt, verbreitete sich der Schriftzug schnell rund um den Globus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 'Made in Germany' schnell zu einem Synonym für das deutsche Wirtschaftswunder. Mittlerweile steht diese von vielen als Gütesiegel betrachtete Aufschrift für hervorragende Verarbeitung und exzellente Produktqualität. In den meisten Fällen wird sie mit in Deutschland produzierten Gütern und Dienstleistungen in Verbindung gebracht.

Autos, Messer & Co. erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit

Es gibt einige spezielle Produkte aus Deutschland, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen. So sind es vor allem Automobile oder z. B. auch „die schärfsten Messer der Welt“ aus Solingen, die stets heiß begehrt sind. Auch Dienstleistungen 'Made in Germany' sind wahre Verkaufsschlager, denn Deutsche gelten – manchmal natürlich nicht immer ganz zu Recht - als zuverlässig, pünktlich und alles andere als arbeitsscheu. Jedoch sollte man bei diesem Gütesiegel immer etwas vorsichtig sein und lieber zweimal hinsehen.

Was steckt wirklich hinter Produkten mit diesem Siegel?

Verbindliche Richtlinien fehlen bis jetzt größtenteils noch und daher ist es für den Verbraucher nicht immer auf den ersten Blick nachvollziehbar, ob es sich nun wirklich um einen Artikel „Made in Germany“ handelt. Ein Paradebeispiel hierfür stellt z. B. die Automobil-Industrie dar. Nicht wenige Hersteller mit Hauptsitz in Deutschland importieren bis zu 70 % der in den Fahrzeugen verbauten Teile von Lieferanten aus benachbarten Ländern. Logischerweise ist dies enorm hilfreich um Herstellungskosten zu sparen. Dies stellt aber leider auch eine schwer durchschaubare Grauzone für den Endverbraucher dar. Wo 'Made in Germany' draufsteht, muss dies also noch lange nicht immer drin sein. Jedoch könnte der Zollkodex im Jahr 2014 zugunsten besserer Transparenz geändert werden. Dies wäre ein Schritt zu mehr Kundenfreundlichkeit und würde „Made in Germany Mogelpackungen“ im Handumdrehen entlarven. Ob oder wann dies geschieht bleibt aber wie immer abzuwarten.

Die zwei Seiten der Medaille

Offensichtlich also, dass man sich als Konsument nicht von etwaigen Versprechungen täuschen lassen darf. Oft sind Produkte, die in anderen Ländern hergestellt werden genauso gut wie die in Deutschland produzierten Pendants. Dabei spielt in den meisten Fällen sofort der drastische Preisunterschied ins Auge. Ein aktuelles Beispiel sind Feuerwerkskörper für Silvester. Diese werden zu 75 % in China und nur zu 25 % in Deutschland gefertigt. Jedoch müssen diese gefährlichen Artikel überaus strengen Tests unterzogen werden. Nur wenn bestimmte vorgeschriebene Richtlinien erfüllt werden, wird solch ein Produkt auf dem deutschen Markt zugelassen. Qualitativ unterscheiden sich die angebotenen Feuerwerkskörper dann recht wenig – abgesehen von der Fertigung. Denn Arbeitsbedingungen sind in vielen Regionen der Welt nicht genau vorgeschrieben oder Regelungen diesbezüglich werden aus Profitgier schlicht ignoriert. Die Leidtragenden sind dabei natürlich immer die Menschen, die Produkte unter den schrecklichsten Bedingungen und zu Hungerlöhnen fertigen müssen. Deswegen wäre eine wirklich aussagekräftige Produktkennzeichnung eine sinnvolle Möglichkeit, um Klarheit über die Herkunft zu schaffen und um einen „bewussten“ Kauf fördern zu können. Das Gütesiegel 'Made in Germany' ist ein hervorragender Schritt in die richtige Richtung – wenn das Produkt oder die angepriesene Dienstleistung der Aufschrift auch gerecht werden kann.

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